Weihnachten — Ich liebe den Glanz
Leute, ich bin ein Weihnachtsfan. Ich liebe die schönste Zeit im Jahr. Wer damit nichts anfangen kann, liest vielleicht jetzt die Anti-Kriegs Geschihte, oder meinen persönlichen Feldzug gegen die Werbung.
Hier und jetzt gehts um Weihnachten! Meine allerliebstes christliches Fest. Mit allem Drum und Dran. Singen, Bredle (=Plätzchen) backen, versauen und trotzdem essen, Baum schmücken, an Engel glauben, Geschenkpapier aufreisen und auf einen Haufen schmeissen, sich schön anziehen und an einen festlich gedeckten Tisch sitzen, in der Mitternachtsmesse aus lautem Halse mitsingen, oder eher den Bass brummeln und vom großen Bruder einen gespielt vorwurfsvollen Blick ernten. Krippenfahrten. Von Kapelle zu Kappelle und die liebevoll gestalteten Miniaturwelten bestaunen. Ich erinnere mich an eine Krippe, die war ein altmodischer Automat, wenn man ein Zehnerle einwarf, passierte was, habs vergessen, irgendwann funktionierte das nicht mehr mit dem Zehnerle, da habne die Pfaffen halt eine plattgedrückte Münze hingelegt, mit der das auch ging. Für die Kinder. Mir hats gefallen.
Weihnachtsmärkte
Das war mal was besonderes. Und ich sags euch, es gibt sie immer noch, die Geheimtips, sogar in Berlin. An einem bestimmten Adventswochenend, in Grunewald, die Buden um die Kirche rum, man spaziert immer im Kreis, mal hier ein Glühwein, mal da die heißen Maronen oder selbstgebackene Plätzchen (=Bredle). Weihnachtsschmuck, Kerzen, selbstgestrickte Mützen, Schmuck aus Tannenzapfen. Und plötzliche drei Weihnachtsmänner, auf Barhockern, jeder einen Sack vor sich. Sie spielen einarmiger Bandit, für ein Zehnerle darfst du einem den erhobene Arm runterdrücken, auf Kommando senken alle drei die Köpfe machen Pferdeschnaubgeräusche und holen was aus dem Sack. Eine Orange. Ein Lebkuchen. Ein Apfel. Wenn alle drei das gleiche Objekt herausgeholt haben, hast du gewonnen und bekommst: einen Kugelschreiber. Oder irgendein anderen Schmmarrn. Das ganze wird bei jeder Runde lustiger, denn die Weihnachtsmänner trinken auch gerne Glühwein und die Gesichter werden rot und das Jubilieren laut, wenn jemand gewonnen hat.
Weihnachtsmärkte
Das war mal was besonderes. Und ich sags euch, es gibt sie immer noch, die Geheimtips, sogar in Berlin. An einem bestimmten Adventswochenend, in Grunewald, die Buden um die Kirche rum, man spaziert immer im Kreis, mal hier ein Glühwein, mal da die heißen Maronen oder selbstgebackene Plätzchen (=Bredle). Weihnachtsschmuck, Kerzen, selbstgestrickte Mützen, Schmuck aus Tannenzapfen. Und plötzliche drei Weihnachtsmänner, auf Barhockern, jeder einen Sack vor sich. Sie spielen einarmiger Bandit, für ein Zehnerle darfst du einem den erhobene Arm runterdrücken, auf Kommando senken alle drei die Köpfe machen Pferdeschnaubgeräusche und holen was aus dem Sack. Eine Orange. Ein Lebkuchen. Ein Apfel. Wenn alle drei das gleiche Objekt herausgeholt haben, hast du gewonnen und bekommst: einen Kugelschreiber. Oder irgendein anderen Schmmarrn. Das ganze wird bei jeder Runde lustiger, denn die Weihnachtsmänner trinken auch gerne Glühwein und die Gesichter werden rot und das Jubilieren laut, wenn jemand gewonnen hat.
